Was ist besser: Körnerkissen oder Kirschkernkissen?

Sie sind handlich, lassen sich schnell in der Mikrowelle erhitzen und halten lange warm. Fast jeder hat mindestens eins von ihnen im Haus. Es gibt zahllose unterschiedliche Gebrauchszwecke, ob als Mittel gegen eisige Kälte oder einfach um die Muskulatur zu entspannen. Gerade jetzt in der Winterzeit erfreuen sich mit bestimmten Materialien gefüllte Stoffbeutel einer wachsenden Beliebtheit unter den deutschen. Aber was ist eigentlich besser - Körnerkissen oder Kirschkernkissen? Wo liegen die Vor- und Nachteile beider Varianten? Auf dieser Seite erfährst du alles wissenswerte darüber!

Körnerkissen:2 beliebte Produkte

Wo liegen die Unterschiede?

Es gibt natürlich bei jedem Produkt individuelle Unterschiede. Dies gilt auch in diesem Fall. Die hauptsächlichen Verschiedenheiten zwischen Körnerkissen und Kirschkernkissen sind vor allem die Materialien, mit welchen sie befüllt sind. Während bei letzterem, wie der Name schon sagt, vor allem getrocknete Kerne von Kirschen ihren Zweck erfüllen, können beim Körnerkissen ganz unterschiedliche Kornarten hinein gefüllt werden. Einige gute Beispiele dazu sind Dinkel oder Traubenkerne. Es ist daher schwierig zu sagen, was hierbei tatsächlich besser, und was vielleicht schlechter ist.

Was ist besser? Vorteile von Kirschkernkissen

Was ist besser an Kirschkernkissen? Den wesentlichen Vorteil macht hier die Wärme aus. Sie ist im Gegenteil zum Körnerkissen sehr trocken, und damit selbst im Sommer im Zimmer nutzbar. Feuchte Luft bereitet im Sommer einigen Menschen Kopfschmerzen, dies ist hier aber ausgeschlossen. Es eignet sich übrigens neben der Funktion als Wärmespender als perfektes Kühlmittel. Dank der groben Befüllung bleibt die Kälte hier wesentlich länger erhalten. Durch Sie entsteht außerdem ein Effekt, der beim Auflegen auf den Nacken oder Rücken einer leichten Massage ähnelt.

Was ist besser? Vorteile bei Körnerkissen

Jedes Kirschkernkissen kühlt irgendwann ab und wird dann als unangenehm kalt empfunden. Dies passiert beim Körnerkissen nicht so schnell. Füllungen mit Dinkel beispielsweise passen sich nach einiger Zeit der Körpertemperatur an, und eignen sich somit Nachts besser als Heizung unter der Decke. Sie passen sich der Körperform zudem optimal an. Der größte Vorteil: Die Dinkel Samen lassen sich sehr viel schneller erhitzen als Obstkerne. Die Wärme bleibt insbesondere bei Körperkontakt um einiges länger bestehen. Die erste Wahl also, wenn es um kalte Winternächte geht.

Körnerkissen oder Kirschkernkissen: Welche Nachteile gibt es?

Bei der Erhitzung von Körnerkissen oder Kirschkernkissen kann dies in einem ungewollten Lagerfeuer enden. Dies geschieht zwar, zugegeben, eher selten, muss aber insbesondere bei Kleinkindern unbedingt berücksichtigt werden. Außerdem lässt die Festigkeit des Stoffes nach längerer Benutzung allmählich nach. Dies liegt vor allem an der ständigen und wiederholten Erhitzung. Einige Personen können allergische Reaktionen aufweisen, hier kann aber im Ernstfall einfach auf eine andere Füllung gewechselt werden. Ansonsten halten sich die Nachteile dieser besonderen Hilfsmittel aber stark in Grenzen.

Sind Kirschkernkissen oder Körnerkissen besser? - Fazit

Kirschkernkissen und Körnerkissen erfüllen unterschiedliche Zwecke, daher ist auf die Frage, was nun besser ist, keine pauschale Antwort zu geben. Alle Eigenschaften und positiven Merkmale verglichen lassen trotzdem eher zu Körnerkissen tendieren. Im Endeffekt ist diese Entscheidung vor allem eine Sache des Geschmacks. An den hygienischen Aspekten gibt es nichts auszusetzen. Beide Varianten sind hervorragende Spender für Wärme oder - je nach Nutzung - Kälte.


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