Trockene Haut bei Neurodermitis

Neurodermitis und trockene Haut - gehört das eine unweigerlich auch zum anderen? Nicht immer, denn wie auch bei den meisten anderen Krankheiten hängen auch hier immer mehrere Faktoren zusammen, die mitunter sehr verzweigt sein können. Dazu muss man zunächst einmal verstehen, wie Neurodermitis eigentlich entsteht, und wodurch letztendlich die trockene Haut zustande kommt. In diesem Beitrag gehen wir außerdem der Frage nach, was man konkret und sofort dagegen tun kann.

Entstehung trockener Haut bei Neurodermitis

Ja, Neurodermitis selbst ist für eine trockene Haut verantwortlich. Grund dafür sind bestimmte Mutationen. Quantitative Veränderungen in der Oberfläche der Schwarte. Die Lipidzusammensetzung des Schutzproteins ist gestört. Dadurch kommt es zu einem komplizierten Defekt der Hautbarriere, und somit auch zu Störungen bei der Versorgung´derselben mit Flüssigkeit. Die Ursachen dafür können genetisch basiert sein. Dies ist bei etwa 30 Prozent der betroffenen der Fall.

Neurodermitis und trockene Haut: das kann man tun

Kurz oder Lang - es gibt unzählige Dinge, die man gegen eine trockene Haut bei Neurodermitis tun kann. Viele davon helfen mehr oder weniger gut. Wichtig ist hier jedoch, möglichst früh nach den ersten Anzeichen die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, und aktiv etwas gegen die Krankheit zu unternehmen. Die nachfolgend genannten Tipps sind für alle Formen der Krankheit geeignet, und haben keinerlei Risiken für Nebenwirkungen, sofern keine Allergie gegen einzelne Stoffe vorliegt.

Omega 6 Fettsäuren

Durch die vermehrte Einnahme von Omega 6 Fettsäuren kann einer extrem trockenen Haut entgegen gewirkt werden. Entscheidend ist jedoch die Quelle des Fettes. So kann hier Fleisch oder Milch eher nachteilig wirken, mit Nüssen und Hülsenfrüchten kann man dagegen nicht viel falsch machen. Vorsichtig sollte mit Nahrungsmitteln umgegangen werden, die Weizen enthalten. Weizen kann eine bestehende Neurodermitis weiter ausreizen und weitere Schübe verursachen.

Neurodermitis: Mineralien gegen trockene Haut

Mineralstoffe und Metalle sind effektiv und wirkungsvoll. Das kann auch für betroffene von Neurodermitis einen großen Vorteil bedeuten. Mineralien werden unter anderem in homöopathischen Mitteln verwendet, wie zum Beispiel auch in den schüssler Salzen. Sie können aber ebenso wie die Fettsäuren über die normale tägliche Nahrung in ausreichenden Mengen zugeführt werden. Speziell zu diesem Zweck geeignet sind Kupfer und Mangan. Auch damit kann man bei einer sehr trockenen Haut schnelle Linderung beschaffen.

Neurodermitis und trockene Haut: Umfeld anpassen

Zu stark beheizte Räume, kalte oder sehr warme Luft, Kontakt mit chemische Stoffen, dies sind alles Faktoren, die eine trockene Haut bei Neurodermitis verschlimmern können. Passen Sie Ihr Umfeld daher bestmöglich und den Umständen entsprechend an. Wenn Sie Räume im Winter aufheizen, sollten Sie diese zwischendurch immer wieder kurzzeitig aber gründlich lüften. Auch anders herum: Halten Sie sich nicht zu lange in zu kalter Luft auf! Vermeiden Sie außerdem zu langen und zu häufigen direkten Kontakt mit reizenden oder ätzenden Stoffen!


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