Tinktur gegen Schuppenflechte

Die Behandlung von Schuppenflechte verläuft mithilfe der Schulmedizin nicht immer zufriedenstellend für den Patienten. Bei vielen Betroffenen ist der Wunsch nach natürlichen Methoden und nach passender Pflege ohne Nebenwirkungen vorhanden. Eine Tinktur kann dem Patienten Helfen, die Beschwerden zu mildern.

Was sind Tinkturen?

Eine Tinktur ist ein Heilpflanzenauszug. Zur Herstellung werden die Pflanzen in ein alkoholhaltiges Lösungsmittel gegeben. Die heilenden Wirkstoffe gehen in den Alkohol über und die entstandene Lösung ist anwendungsbereit.
Diese Behandlungsmethode gegen Schuppenflechte wird zur Anwendung auf die Haut empfohlen.

Eine Tinktur aus der Apotheke

Eine frei verkäufliche Tinktur aus der Apotheke wird grundsätzlich aus getrockneten Pflanzenteilen und hochprozentigem Weingeist hergestellt. Die Präparate enthalten immer den gleichen Wirkstoffanteil und werden regelmäßig kontrolliert. Je höher der Alkoholgehalt der Anwendung, desto höher die Wirksamkeit gegen Beschwerden wie Schuppenflechte. Tinkturen gegen Schuppenflechte aus der Apotheke stehen für einen hohen Reinheitsgehalt.

Eine Tinktur selber herstellen

Für eine Tinktur gegen Schuppenflechte die entsprechenden Heilpflanzen in Alkohol einlegen. Dafür geeignet ist Weingeist aus der Apotheke, aber auch handelsüblicher Schnaps oder Wodka. Als Gefäß ist ein Schraubverschlussglas ausreichend. Das Glas mit den Pflanzenteilen befüllen und mit dem Alkohol übergießen, bis alles bedeckt ist. Der Ansatz sollte täglich geschüttelt werden. Daher das Glas nicht komplett füllen. Nach ca. 30 Tagen ist die Zeit des Einmachens vorbei und die festen Inhaltsstoffe werden herausgefiltert. Die entstandene Lösung ist mehrere Monate haltbar.Ein selbst angesetzter Pflanzenauszug kann genau auf den eigenen Bedarf hergestellt werden. Für den Auszug können verschiedene Pflanzen in die Lösung gegeben werden. Die Wirksamkeit ist vom Alkoholgehalt, von der Dauer des Vorgangs und natürlich vom Wirkstoffgehalt der Pflanzen abhängig. Eine Tinktur, die für den Eigenbedarf hergestellt wird, unterliegt daher immer Wirkstoffschwankungen.

Heilpflanzen gegen Schuppenflechte

Der Behandlungserfolg gegen eine Schuppenflechte hängt vom Grad der Hauterkrankung ab. Naturheilmittel haben nicht bei jedem Patienten die gleiche Wirkung. Eine Tinktur, die das Lösen der Schuppen unterstützen soll, ist mit Huflattich aufgesetzt. Beruhigende und entzündungshemmende Wirkung haben Kamille, Lavendel und Eichenrinde. Ein altes Hausmittel gegen das Jucken sind Auszüge aus Wachholder, Rosmarin oder Johanniskraut.
Propolis ist eine Substanz aus dem Bienenstock. Hier kommt zusammen was Bienen sammeln. Es entsteht ein Heilmittel mit pflanzlichen Inhaltsstoffen, das als Tinktur gegen Schuppenfläche verwendet werden kann.
Teebaumöl hat zur heilenden Wirkung auch eine hautschützende und ist ein guter Begleiter.

Vor-und Nachteile einer Tinktur gegen Schuppenflechte

Der Vorteil eines Pflanzenauszugs gegen Schuppenflechte ist die nebenwirkungsfreie Anwendung. Die Anwendung erfolgt lokal, direkt an der betroffenen Stelle und kann bei Bedarf angewendet werden. Bei großflächiger Schuppenflechte eignen sich Tinkturen als Badezusatz zur Behandlung gegen die juckenden Stellen. Jeder Patient spürt die Wirksamkeit am besten und kann gezielt ein Präparat anwenden oder die Kombination aus verschiedenen Tinkturen probieren.
Ein Nachteil der Behandlung gegen Schuppenflechte ist der Alkoholgehalt in der Tinktur. Die Anwendung kann zur Austrocknung der Haut führen und sollte nur stark verdünnt aufgetragen werden. Eine Tinktur eignet sich zur Weiterverarbeitung in Salben, die mit hautpflegenden Inhaltsstoffen ergänzt werden.


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