Tabletten gegen Nierensteine

Es hängt nicht von der Zahl der lieferbaren Arzneimittel ab, ob ein Patient sich mit Tabletten gegen Nierensteine Erleichterung verschaffen kann. Vor allem hängt es von der Art, Zusammensetzung und Größe der Steine in der Niere ab, ob solche Behandlungen sinnvoll und zielführend sind. Unbestreitbar ist: Nur bei bestimmten Arten von Steinen in der Niere können Tabletten verabreicht werden. Ob das möglich ist oder nicht, darüber entscheidet der behandelnde Arzt. Auf keinen Fall sollten Betroffene ohne ärztliche Konsultation zu Medikamenten greifen.

Was ist zu beachten?

Bei Nierensteinen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr durch Trinkwasser wichtig. Außerdem sollte die Ernährung der vorliegenden Erkrankung angepasst werden, sodass eine neuerliche Steinbildung ausgeschlossen werden kann. Zum Thema sind mehrere Bücher über eine geeignete Ernährung geboten. Wärmezufuhr und Bewegung sind ebenfalls hilfreich. Der Organismus kann sich dadurch schneller regenerieren. Zusätzlich zu dieser unerlässlichen Grundbehandlung können rezeptpflichtige oder frei erhältliche Tabletten gegen Nierensteine eingesetzt werden. Diese Therapie wird aber nur bei bestimmten Steinen eine Wirkung zeigen. Der Arzt muss eine sorgfältige Einnahme- und Verlaufskontrolle durchführen. Wichtig ist für ihn die Information, welche anderen Arzneimittel regelmäßig eingenommen werden, da Tabletten gegen Nierensteine gegebenenfalls unerwünschte Wechselwirkungen zeitigen. Vor allem Blutverdünner und lebenserhaltende Präparate kommen diesbezüglich infrage.

Nierensteine loswerden

Wann können Tabletten helfen?

Tabletten gegen Nierensteine sind als Therapie ausschließlich bei Zystin- und Urat- bzw. Harnsäuresteinen üblich. Der meistverschriebene Wirkstoff ist Allopurinol. Dieser Wirkstoff dient der Verringerung von Harnsäure, Natriumbikarbonat und Alkalizitraten. Diese Arzneimittel gegen Nierensteine werden meistens mit harnsäuresenkenden Präparaten und geeigneten Ernährungsvorschlägen kombiniert. Möglich sind aber auch Naturheilmittel. Diese können sowohl als Einzelpräparat als auch in Kombination mit Tabletten gegen Nierensteine eingesetzt werden. Löwenzahnwurzel-Tee oder Labkraut-Tee haben sich als Ergänzung oder Alternative zu medizinischen Mitteln gegen Nierensteine bewährt. Beide dienen der Abführung bzw. Auflösung der Steine. Außerdem können die verordneten Tabletten gegen Nierensteine durch krampflösende und schmerzlindernde Medikamente auf Opiatbasis ergänzt werden. Bei Krämpfen setzen die Mediziner oft Butylcopulamin ein. Gegen Schmerzen kann das Pyrazolon-Derivat Metamizol eingesetzt werden.

Welche Tabletten gegen Nierensteine gibt es?

Etliche Präparate und Tees gegen Nierensteine sind frei verkäuflich. Das sollte aber nicht zum Anlass genommen werden, diese ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt einzunehmen. Zu den frei verkäuflichen Tabletten gegen Nierensteine gehören

- Solidago Steiner
- Reducto Spezial
- Nieral 100
- Urol Flux Forte
- Cystinol long
- Canephron N
- Cysto Fink Mono
- Methionin
- sowie Echt Vital Kalziumcitrat Kapseln.

Was die verschreibungspflichtigen Präparate angeht, so sollte der Arzt darüber entscheiden, welches Präparat oder welche Kombination von Tabletten gegen Nierensteine mit Nieren-Blasen-Tees oder Schmerzmitteln sinnvoll ist. Bei kleinen Steinen ist es lediglich notwendig, durch viel Flüssigkeit und Bewegung einen Abgang der Steine zu befördern.

Tabletten, die bei einer Steinbildung verordnet werden

Nierensteine zählen zu den schmerzhaften Erkrankungen, mit denen nicht zu spaßen ist. Insbesondere, wenn es sich nicht nur um feinen Grieß, sondern um größere oder scharfkantige Steine handelt, ist eine ärztliche Behandlung unverzichtbar. Außerdem schließen bestimmte Nierensteine aus, dass sie mittels Tabletten behandelt werden können. Die behandelnden Mediziner verordnen bei größeren Steinen oft den Alphablocker Tamsulosin oder Präparate, die den Wirkstoff Allopurinol enthalten. Gegebenenfalls muss bei Erfolglosigkeit mit anderen Methoden gegen die Steinbildung vorgegangen werden.


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