Was tun gegen Nierensteine?

Nierensteine lassen sich auch mit Hausmitteln beseitigen, sofern sie günstig liegen und nicht zu groß sind. Mit der richtigen Ernährung können Sie bereits vorbeugend etwas tun.

Was können Sie gegen kleine Nierensteine tun?

Unter Umständen können kleine Steine können mit traditionellen Hausmitteln beseitigt werden. Hier haben sich vor allem Trinkkuren bewährt. Vor jeder individuellen Therapie sollte ein Nierenfacharzt konsultiert werden. Er kann entscheiden, ob die Methode erfolgversprechend ist oder nicht. Von unbegleiteten Eigenbehandlungen ist abzuraten. Bei der Frage; „Was tun gegen Nierensteine?“ kann zum Beispiel das Ausspülen mit Olivenöl und Zitronensaft helfen. Die Mischung bewirkt zweierlei: Zitronensäure baut das Kalzium der Steine ab und sorgt für deren Verkleinerung, das Öl unterstützt das Ausschwemmen des Nierengrießes. Auch ein Tee aus Löwenzahnwurzeln kann in Abgang kleinerer Steine begünstigen. Ein weiteres Naturheilmittel ist Apfelessig, dessen Säure ähnlich wirkt. Apfelessig ist für den ganzen Organismus gut und unterstützt die Nierentätigkeit. Trinken Sie mehrmals am Tag ein Glas warmes Wasser, in dem zwei Esslöffel Apfelessig aufgelöst wurden. Selbst die Inhaltsstoffe des Granatapfels sind geeignet, wenn Sie etwas gegen Nierensteine tun möchten. Bestimmte, als Heilwasser deklarierte Mineralwässer unterstützen die Nierenfunktion ebenfalls. Sie werden sogar vorbeugend, therapierend und zur Nachsorge verordnet.

Nierensteine loswerden

Was können Sie noch gegen Nierensteine tun?

Da Nierensteine meist durch ein Ungleichgewicht von Mineralien entstehen, lässt sich mit der Ernährung einiges bewirken. Denn eine kochsalz- und proteinreiche Kost sowie eine hoher Anteil von Calciumoxalat steigert das Risiko für Nierensteine. Beim Wasserlassen scheidet der Körper auch Mineralien wie Kalzium aus. Was, wenn deren Konzentration zu hoch ist? Dann lagern sie sich als Kristalle ab. Gefährdete sollten oxalatreiche Lebensmittel meiden. was bei ihnen möglichst nicht auf den Tisch kommen sollte, sind Schokolade, Nüsse, Trauben, Bohnen, Spinat und schwarzer Tee.

Was tun, damit erst gar keine Nierensteine entstehen?

Auch vorbeugend lässt sich natürlich etwas tun. Da Männer dreimal häufiger betroffen sind als Frauen, sollten gerade sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten. Grundsätzlich ist es ratsam, viel zu trinken. Was ist bei erbsengroßen Nierensteinen zu tun? Was bei reiskorngroßen Steinen zu tun ist, entscheidet ebenfalls der Urologe. Gute Erfolge erzielte man mit einer Kombinationstherapie aus schmerzstillenden und durchspülenden Medikamenten. Auch das unkonventionell klingende Hüpfen und Treppensteigen in Kombination mit viel Flüssigkeit hat schon bei vielen Patienten Nierensteine abgehen lassen.

Was kann man bei Harnsäuresteinen tun?

Aufgrund ihrer Zusammensetzung sind dies die einzigen Steine, die sich durch Medikamente auflösen lassen. Der Arzt verabreicht einen Harnsäurespiegel senkenden Wirkstoff, wodurch sich der pH-Wert des Urins verändert und dieser alkalische wird. Können Sie noch etwas anderes tun, um die Auflösung der Nierensteine zu beschleunigen? In der Tat unterstützt eine Nierenschonkost diesen Prozess. Je niedriger der Harnsäurespiegel, desto leichter lassen sich Zystinsteine und Uratsteine auflösen. Angestrebtes Ziel ist ein pH-Wert zwischen 6,2 und 6,8.

Was lässt sich physikalisch gegen Nierensteine tun?

Eine mögliche Therapie ist das Zertrümmern der Steine mittels Ultraschall. Der Erfolg hängt jedoch von der Lage der Steine ab. Eine Ultraschalluntersuchung macht Lage und Größe der Steine erkennbar. Liegen sie günstig, können die Steine auch mit einer endoskopischen Schlinge entfernt werden. Bei einer schweren Nierenkolik ist der sofortige Transport ins Krankenhaus ratsam. Was tun, wenn all diese Mittel versagen? Dann kann nur eine Operation helfen.


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