Nierensteine: Was nicht essen?

Wenn man anfällig für Nierensteine ist, oder diese bereits hatte spielt die Ernährung eine große Rolle. Durch die Ernährung können Nierensteinen vorgebeugt werden. Was man alles nicht essen darf, wenn man Nierensteine hat, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was darf man nicht essen bei Nierensteine? - Vermeidung von Zucker

Hat man Nierensteine, so stellt sich oftmals die Frage was man essen darf und was man nicht essen sollte. Konsumiert man Lebensmittel, die reich an Zucker sind, fördert man somit die Entstehung von Nierensteinen. Zucker greift nämlich in die Calcium- und Magnesium Absorption ein und zerstört die Mineral-Beziehungen. Es ist wissenschaftlich bewiesen, das Zucker krankhafte Veränderungen der Nieren und Nierensteine hervorrufen kann.

Des weiteren ist es ratsam, stets in Bewegung zu bleiben. Die meisten Nierensteine entstehen dann, wenn eine Person bettlägrig ist oder zu lange Zeit im Sitzen verbringt. Ein weiterer Vorteil von körperlicher Bewegung ist, dass dadurch ein hoher Blutdruck vermieden werden kann. Dieser ist nämlich auch häufig Auslöser für Nierensteine.

Was darf man nicht essen? - Nicht fermentierte Sojaprodukte

Lebensmittel, in denen Soja enthalten ist oder Sojabohnen selbst können Nierensteine hervorrufen – besonders bei Menschen, die anfällig dafür sind. Der Grund dafür ist, dass Soja ein hohes Maß an Oxalaten aufweist. Gemeinsam mit überschüssigem Kalzium können dadurch Nierensteine ausgelöst werden. Natürlich hat Soja auch hervorragende positive Eigenschaften. Menschen, die auf ihre Gesundheit achten, greifen sehr gerne auf Soja Produkte zurück. Hierbei sollte man sich aber für fermentierte Sojaprodukte entscheiden. In fermentierter Form stehen die nützlichen Eigenschaften von Soja Ihrem Verdauungssystem zur Verfügung.

Nierensteine loswerden

Was darf man nicht essen? - Mangel an Magnesium und Wasser

Der wichtigste Grund für die Bildung von Nierensteinen ist die unzureichende Wasserzufuhr. Durch die Geringe Aufnahme von Wasser kann der Urin nämlich Substanzen enthalten, die Nierensteine bilden können. Man kann an der Farbe des Urins selbst sehen, ob man genügend getrunken hat. Wenn er eine leicht gelbliche Farbe hat, ist alles im grünen Bereich.

Es ist mittlerweile bewiesen, dass ein Mangel an Magnesium auch für die Bildung von Nierensteinen verantwortlich sein kann. Da Magnesium für mehr als 300 biochemische Reaktionen im Körper verantwortlich ist, sollte man den Bedarf an Magnesium stets aufrecht erhalten. Am besten nimmt man dazu folgende Nahrungsmittel auf:

Spinat/Mangold
Bohnen
Nüsse
Avocado

In der Nahrungsaufnahme vermeiden sollte man allerdings Grapefruit und Spargel. Bananen hingegen sind eine optimale Frucht, um vor Nierensteinen zu schützen. Des weiteren sollte Oxalat gemieden werden. Aus dem Stoff Oxalat kann sich nämlich in Verbindung mit Kalzium Nierensteine bilden. Was sollte man sodann nicht essen? Vermeiden sollte man daher Rhabarber, Kaffee, Schokolade und Coca-Cola. Auch Eiweiß, besonders tierisches, sollte man nicht essen. Daher sollte möglichst wenig rotes Fleisch verzehrt werden. Die Aufnahme von Calcium sollte über den gesamten Tag erfolgen und nicht auf einmal. Der optimale Wert liegt bei 80-1000 mg. Dieser Wert sollte nicht überschritten werden.

Für Betroffene ist die Frage oft schwierig, was man nun essen darf und was nicht. Hält man sich allerdings an die Regeln dieses Artikel ist es gar nicht mehr so kompliziert. Und bald hat man es verinnerlicht, was man nun essen darf und was man nicht essen sollte.


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