Rückenbeschwerden durch Nierensteine

Sind Nierensteine Alterserkrankungen?

Die Schadstoffablagerungen im Harn, die zu Nierenerkrankungen führen, entwickeln erst nach längerer Zeit Nierensteine. Diese sind meist auch nicht schmerzhaft. Häufig werden die Nierensteine nur zufällig bei Vorsorgeuntersuchungen entdeckt.

Mit zunehmendem Lebensalter wächst automatisch die Menge der dem Körper zugefügten Schadstoffe. In den meisten Fällen haben Menschen auch ab etwa dem 30. Lebensjahr mehr berufliche und private Stresssituationen zu bewältigen. Häufig beginnen damit die ersten Beeinträchtigungen der gesunden Nierenfunktion. Auch auch durch vermehrte unergonomische Sitzhaltungen und weniger Ausgleichsbewegung werden die Nieren in Mitleidenschaft gezogen. Das zeigt sich meistens noch viele Jahre über schmerzfrei, und bleibt häufig zunächst unentdeckt. Nierensteine werden oft nur zufällig bei Vorsorgeuntersuchungen entdeckt.

Nierensteine als Ursache für Rückenschmerzen

Nahrungs- und Umweltgiftstoffe jedoch, die in den Nieren verwertet werden, hinterlassen stets kleine Rückstände. Hierdurch häufig entstehende Nierensteine blockieren die Körperentgiftung über den Harnleiter. Die Nierensteine sowie der angestaute Urin drücken dann auf das umliegende Gewebe des Harnleiters. Da in diesem Gewebe empfindliche Nervenzellen sind, strahlt der Schmerz oftmals in den unteren Rücken und verursacht dort Rückenschmerzen.

Rückenschmerzen können demzufolge auf eine Fehlfunktion der Nieren hinweisen. Das hat zwei Gründe: Zum einen liegen die meisten Skelettknochen der Wirbelsäule sehr nahe bei den Nieren, so kann schnell bei falscher Haltung ein direkter Druck auf das Nierengewebe entstehen. Zweitens ist die Harnröhre wesentlich daran beteiligt, eines der wichtigsten schmerzempfindlichen Nervenzentren zu bilden und die Impulse zum Gehirn weiterzuleiten. Das sind dann die fühlbaren Rückenschmerzen.

Unter theoretischer Betrachtung der hiermit hineinspielenden Körperelemente der Harnröhre, den Nieren selber, der Rückenmuskulatur und des Gehirns wird deutlich, dass den Harn blockierende Nierensteine die körpereigene Entwässerung durch die Harnröhre verhindern. Die Folge ist häufig eine unbewusste Schmerzkrümmung, die wiederum Auslöser ist, den Harnleiter noch mehr abzuklemmen.

Nierensteine loswerden

Rückenschmerzen als Ursache für Nierensteine

Beeinträchtigung von Rücken und Nieren verhalten sich wie ein Teufelskreis zueinander. Geschädigte Nieren, die ihren Schmerz im Rücken deutlich machen führen dazu, dass die Sitz- oder Ganghaltung eine unnatürliche Weise annimmt. Sowohl Rückenbeschwerden als auch geschädigte Nieren führen häufig zu irreparablen Schäden an Muskulatur und gesundem Stoffwechsel.

Für gesunde Nieren: Richtige Kleidung und gute Gewohnheiten

Indem richtige Kleidung gewählt wird und Nahrungs- und Trinkaufnahme mit Verstand geschieht, kann die Gefahr von Nierenbeschwerden reduziert werden. Die Nieren und der Rücken sollten stets warm gekleidet sein. Auch die Flüssigkeitszufuhr von etwa 2-3 Litern Flüssigkeit täglich trägt zur stabilen Nierenfunktion ohne Nierensteinbildung bei.
Häufiger psychischer Stress sollte mittels Therapie aufgefangen werden, da es sonst zu unregelmäßiger Atmung kommen kann, die sich ebenfalls negativ auf den gesunden Kreislauf von Nahrungsaufnahme, Verwertung für diverse Körperfunktionen und Ausscheidung der Giftstoffe durcheinandergerät. In Psychotherapien werden hier gegensteuernde Maßnahmen wie Meditation, Atemtraining und Entspannungstechniken unterrichtet, die für einen reibungslosen Stoffwechsel sorgen.

Fazit:

Nierenbeschwerden durchlaufen mehrere Schweregrade. Pyelonopheritis beginnt mit hohem Fieber, Übelkeit, Bauchschmerzen und Rückenschmerzen sowie Beschwerden beim Wasserlassen. Diese mit Antibiotika zu behandelnde Nierenbeckenentzündung ist häufig verursacht durch Nierensteine. Diese Nierenerkrankung zieht zumeist irreversible Komplikationsfolgen nach sich.

Wegen des Drucks, der sich im Harnleiter staut, wird der Schmerz, der sich auf einer Nierenerkrankung begründet, häufig im Rücken empfunden. Je nach Ausmaß und Fortschritt der Erkrankung kann sich das Erscheinungsbild der Rückenschmerzen von einem leichten Ziehen bis zum starken Schmerz mit pochendem sowie auch betäubendem Gefühl äußern. Ebenso ist oft ein abgeklemmter Harnleiter die Ursache für Rückenschmerzen. Daher zeigen sich häufig psychisch in Mitleidenschaft gezogene Menschen empfindlich für Nierenerkrankungen. Sie Bewegen sich oft in gedrückter Haltung und klemmen somit den Harnleiter, der für einen widerstandfreien Entgiftungsprozess der Niere sorgen soll, ab. Dieser Teufelskreis schließt sich, wenn die empfundenen Rückenschmerzen so stark werden, dass die kranke Person daraufhin eine krumme und nierenschädigende Haltung einnimmt.

Um Rückenschmerzen durch Nierenleiden verursacht zu vermeiden, sollten keine zu engen Kleidungsstücke wie enge Hosen, Corsage oder zu kleiner Büstenhalter getragen werden. Ebenso drücken hohe Absatzschuhe meist auf die hintere Rückenmuskulatur und verursachen daraufhin eine Stauung des Harn, was die Nieren in Mitleidenschaft ziehen kann.

Da viele Nierenkrankheiten sich häufig erst recht spät bemerkbar machen, wird auch auf viele falsche Gewohnheiten kaum verzichtet. "Wer schön sein will, muss leiden." - wer hat sich schon nicht einmal mit diesem Gedanken im Hinterkopf in zu hohe Schuhe und zu enge Kleidung gezwängt? Ab und zu ist das auch nicht verwerflich, doch die Masse derartiger Handlungen kann auf Dauer nur Rückenschmerzen oder Nierenschmerzen, häufig auch Nierensteine verursachen.


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