Nierensteine im jungen Alter

Typischerweise erkranken die meisten betroffenen erst ab Mitte 30 an den körnigen Ablagerungen im Körper. In Einzelfällen kann es jedoch dazu kommen, dass Menschen im jungen Alter oder sogar Kinder Nierensteine bekommen. Die gängige Vermutung ist, dass sich dahinter eine sehr unzureichende Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit und allgemein mit Wasser verbirgt. Dies ist aber nicht der einzige Grund, der zu diesem Umstand führen kann. Wir zeigen, welche Ursachen hier tatsächlich als potenzielle auslösende Faktoren bestehen und wie man in einem akuten Fall am besten vorgehen sollte.

Warum Menschen im jungen Alter Nierensteine bekommen

Ein Großteil aller Menschen lebt im jungen Alter recht ungesund, auch wenn dieser Anteil immer mehr zurückgeht. Trotzdem führen gewisse Umstände bei einem Teil der Bevölkerung dazu, dass sich Nierensteine bilden. Ein Mangel an Bewegung, zu wenig Wasser und die falsche Ernährung tragen ihren Teil dazu bei. Wer beispielsweise lange vor der Spielkonsole sitzt, achtet in der Regel kaum darauf, ausreichend zu trinken. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, gegen den man kaum etwas ausrichten kann: Die vererbte genetische Veranlagung einer Person. Diese wird von den Eltern an ihre Kinder weitergegeben, und kann nicht verändert werden.

Nierensteine loswerden

Was kann man im jungen Alter gegen Nierensteine machen?

Die Vorgehensweisen zur Behandlung von Nierensteinen im jungen Alter entscheiden sich in einigen Punkten von denen älterer Menschen. Zunächst gilt es natürlich seine Lebensweise zu verändern und auf das Problem hin zu optimieren. Denn selbst wenn die Ursache eine vererbte Genetik sein sollte, lässt sich dadurch das Risiko für einen erneuten Befall deutlich verringern. Operationen sind grundsätzlich zu überdenken, da sich die Nachwirkungen über längere Zeiträume hinziehen oder sogar für die restliche Lebenszeit haften bleiben. Einige Medikamente sind zudem für Kinder ungeeignet.

Arzt bei Kleinkindern befragen

Bei Kindern und Kleinkindern sollte wenn möglich ein Arzt zu Rate gezogen werden, um dem Auslöser auf den Grund zu gehen. Außerdem kann dabei eine passende Behandlungsmethode gefunden werden. Die wenigsten Fachleute raten dabei gleich zur Operation, zuerst werden normalerweise alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft. Ein Ernährungsberater kann anschließend dabei helfen, einen flexiblen Plan zur Ernährung und zur ausreichenden Bewegung auszuarbeiten. Sportliche Aktivität sollte mindestens 1 mal innerhalb von 7 Tagen erfolgen. Hier ist zudem zu beachten, dass der Flüssigkeitsbedarf bei einer Stunde anstrengender körperlicher Aktivität um rund einen Liter steigt.

Nierensteine im jungen Alter: Das Risiko steigt erheblich

Ein stark erhöhtes Risiko erneut zu erkranken, haben alle Menschen, die im jungen Alter bereits Nierensteine gebildet hatten. Es ist aus diesem Grund sehr vorteilhaft, ständig vorbeugende Nahrungsmittel einzunehmen. Das vorliegende Risiko kann dadurch etwas vermindert werden, indem auf bestimmte Lebensmittel verzichtet oder deren Konsum eingeschränkt wird. So ist es unter anderem gut, den Verzehr von Fleisch und Wurst auf maximal 2 bis 3 mal pro Woche zu reduzieren. Außerdem ist es wichtig, Bettlägerigkeit zu vermeiden. Das bedeutet: Weniger Zeit vor dem Fernseher, dafür öfter Spaziergänge einplanen.

Sonstiges und Fazit zu Nierensteinen im jungen Alter

Durch die im Artikel aufgezählten Maßnahmen und Schritte kann die Wahrscheinlichkeit für Nierensteine im jungen Alter minimiert werden.
Die Behandlung unterscheidet sich zwar, jedoch ist sie in den wesentlichen Punkten gleich mit der eines Erwachsenen.


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