Nierensteine & Homöopathie:
Natürliche Behandlungsmethoden

Der ziehende Schmerz in der Lendengegend und am hinteren Rücken kommt oftmals ganz unvermutet und plötzlich. Wer einmal Nierensteine hat, bekommt sie in den meisten Fällen auch ein zweites oder drittes mal. Dabei können weitere Komplikationen entstehen, die mit der Zeit immer größere Ausmaße annehmen. Die Ablagerungen setzen sich immer wieder in der Harnröhre fest und verursachen starke Koliken. Die Homöopathie bietet einen ganz neuen Versuch, mit der Krankheit umzugehen und sie alternativ zu behandeln. Wir zeigen, wie und warum das so ist.

Wie kann die Homöopathie gegen Nierensteine wirken?

Die Homöopathie wirkt, indem sie mit sehr geringen Dosen von bestimmten Mineralien auf den Körper im Ganzen einwirkt. Viele Ärzte zweifeln die Wirksamkeit an, und glauben an einen Placebo. Fakt ist: Selbst wenn die Mittel nur einen Placebo-Effekt auslösen, so hilft dies den betroffenen, da die Schmerzen spürbar nachlassen und sich die Krankheit stark abmildert. Die behandelnden Substanzen sind in den meisten Fällen frei verkäuflich und für jeden Patienten zugänglich. Sie werden allerdings nicht in akuten Fällen eingesetzt, sondern erst dann, wenn die Koliken nachgelassen haben.

Nierensteine loswerden

Nierensteine & Homöopathie: Schüssler Salze

Schüssler Salze sind ein beliebtes Mittel, um gegen Nierensteine homöopathisch vorzugehen. Sie lösen den Grieß auf, machen ihn elastischer und befeuchten den Harnleiter optimal, sodass der Abgang erleichtert wird. Ferner stabilisieren Sie das Immunsystem und entspannen die verkrampften Muskeln bei Koliken. Zu guter Letzt sind sie basisch und arbeiten so einer Übersäuerung des Körpers entgegen. Geeignete Schüssler Salze sind: Nr. 1 (Calcium), Nr. 8 (Natrium), Nr. 7 (Magnesium), Nr. 9 (Phosphor), Nr. 11 (Silicea), Nr 23 (Bicarbonat). Auch wenn diese Substanzen frei verkäuflich sind, sollte vor der Einnahme immer der Rat eines Arztes hinzugezogen werden!

Nierensteinen vorbeugen mit der Homöopathie

Weit effektiver als die akuten homöopathischen Maßnahmen ist die Vorbeugung durch die schüssler Salze. Werden sie über längere Zeiträume eingenommen, können sie die Speicher im Körper optimal mit Mineralstoffen auffüllen, was die Entstehung von Nierensteinen häufig zuverlässig unterbindet. Es werden weitere begünstigende Faktoren eingeschränkt, wie zum Beispiel ein gestörter Harnsäurestoffwechsel. Die Nieren werden zudem gestärkt, so dass sie mit derartigen Problemen leichter fertig werden. So werde Ablagerungen ausgeschieden, noch bevor sie eine kritische Größe erreicht haben. Die Dauer dieser Behandlungsform sollte allerdings nach 6 Wochen beendet sein.

Nierensteine: Gibt es Nebenwirkungen bei der Homöopathie?

Ja, bei der Behandlung von Nierensteinen mit Hilfe der Homöopathie können durchaus negative oder aber positive Nebenwirkungen aufkommen. Bei manchen Patienten treten nach der Anwendung Erstverschlimmerungen ein. Dies ist aber nicht die Regel und nicht typisch für die alternative Medizin. Eine zu häufige Einnahme von bestimmten Mitteln oder Substanzen kann außerdem den bereits in Gang gesetzten Heilprozess verlangsamen und ausbremsen. Hier geschieht also genau das Gegenteil von dem, was eigentlich das Ziel ist. Es ist daher ratsam, sich unbedingt an die Vorgaben der Verpackung zu halten.

Resümee zur Homöopathie bei Nierensteinen

Die Homöopathie wirkt gegen Nierensteine, sofern sie korrekt angewendet wird. Noch besser helfen hierbei allerdings vorbeugende Behandlungen, denn eine schnelle Heilung ist nicht zu erwarten. Bei falscher Handhabung kann es zudem zu Nebenwirkungen kommen, was aber eher selten der Fall ist. Wissenschaftlich kann aber behauptet werden, dass die Auswirkungen auf die betreffenden Organe und Körper insgesamt deutlich positiver Natur sind.


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