Ernährung bei Nierensteinen

Die richtige Ernährung spielt bei der Behandlung von Nierensteinen eine wesentliche Rolle. Anders herum können bestimmte Nahrungsmittel allerdings auch die Ursache des Problems sein, und eine erfolgreiche Bekämpfung nachhaltig verhindern. Es kann daher ein großer Vorteil sein, wenn betroffene sich näher mit diesem Aspekt der Krankheit befassen. In vielen Fällen ist sogar eine vollständige Heilung ganz ohne operativen Eingriff möglich. Doch wie sieht ein perfekter Essensplan überhaupt aus, was ist erlaubt und von welchen Produkten sollten sie lieber die Finger lassen?

Ernährung als direkter Auslöser

Zahlreiche Untersuchungen aus der Vergangenheit haben bereits belegt, dass Nierensteine unter anderem auch durch Mängel an bestimmten Stoffen und Metallen entstehen und begünstigt werden können. Darunter fällt beispielsweise die Versorgung mit Flüssigkeit, die häufig vernachlässigt wird. Anders herum können aber auch übermäßig große Mengen bestimmter Mineralien in der Ernährung eine mögliche Ursache sein. Wer sehr viel Milch trinkt, riskiert dabei in einigen Fällen einen Überschuss an Calcium. Allerdings ist zu wenig Calcium ebenso ein Risikofaktor, und sollte daher behoben werden.

Nierensteine: Ernährung umstellen

Da die Ernährung sowohl Ursache als auch Gegenmaßnahme für Nierensteine sein kann, empfiehlt es sich diese zu überprüfen und gegebenenfalls umzustellen. Dabei sollte sich der Patient folgende Fragen stellen:

  • Welche Lebensmittel nehme ich in großen Mengen zu mir?
  • Trinke ich genügend Wasser?
  • Welche Lebensmittel nehme ich nur selten zu mir?

In diesen 3 Fragen liegen die häufigsten Fehler, die im Essverhalten von betroffenen Personen nachgewiesen werden können.

Nierensteine loswerden

Ernährung & Nierensteine: Salz und Eiweiß

Salz und ganz besonders übermäßig viel Eiweiß sind Risikofaktoren, die leider leicht unterschätzt werden. Kraftsportler nehmen häufig Proteinshakes ein, um ihren Tagesbedarf an Eiweiß zu decken. Nicht selten wird dabei jedoch übertrieben, was fatale Folgen haben kann. Nierensteine werden somit nicht nur begünstigt, sondern darüber hinaus gefördert. Eine zu eiweißlastige Ernährung sollte aus diesem Grund unbedingt vermieden werden. Wer zu oft Fast Food und Chips konsumiert, erhöht das Risiko ebenfalls enorm, da die Salzzufuhr teilweise sehr ungesunde Größenordnungen erreichen kann.

Nierensteine durch die Ernährung vorbeugen

Wer erst gar keine Nierensteine bekommen möchte, sollte versuchen seine Ernährung so umzustellen, dass sie erst gar nicht zulässt, dass sich Steine in der Niere bilden können. Vorbeugung heißt in diesem Fall, ausgewogen zu essen, genügend zu trinken und darauf zu achten, dass Mineralien, Salze und andere Nährstoffe in einem ausgeglichenem Verhältnis im Körper vorhanden sind. So sollte beispielsweise ein Großteil aller konsumierten Produkte aus Gemüse oder Obst bestehen.

Fazit zur Ernährung bei Nierensteinen

Mit Hilfe der Ernährung lassen sich Nierensteine und ihre Auslöser durchaus beseitigen. Zwar kann eine Operation in einem kürzeren Zeitraum Abhilfe schaffen, Studien haben jedoch gezeigt, dass sich in den meisten Fällen nach weniger als 30 Tagen erneut Steine in der Niere gebildet haben. Eine nachhaltige Lösung ist ein schulmedizinischer Eingriff daher nicht, und wer sich nicht immer wieder unter das Messer legen möchte, muss sich zwangsläufig nach einer anderen Methode umschauen.


Eine Antwort zu “Nierensteine – Ernährung”

  1. Dem kann ich nur zustimmen. Ich selbst hatte vor einigen Monaten die Wahl zwischen OP und alternativer Medizin. Ich habe meine Ernährung umgestellt und bin meine Nierensteine recht schnell wieder losgeworden.

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