Nierensteine und Stress: So kann das Risiko verringert werden

Da Nierensteine im Anfangsstadium keine Schmerzen verursachen, werden sie häufig viel zu spät erkannt. Es gibt zwar keinen hundertprozentigen Schutz vor der Entstehung von Nierensteinen, doch das Risiko für Nierensteine lässt sich durch einen gesunden Lebensstil und weniger Stress erheblich verringern. Die Ernährung beeinflusst die Nierensteine ebenso wie eine genetische Veranlagung.

Viel trinken beugt Nierensteinen vor

Die Nieren sind Entgiftungsorgane, die nur bei guter „Durchspülung“ richtig funktionieren. Ist dies nicht der Fall, lagern sich Kalziumcarbonate in den feinen Blutgefäßen der Nieren ab, die sich im Laufe der Zeit vergrößern und den Bluttransport behindern. Auch die Ernährung, genauer gesagt die Art der Kost, wirkt sich unmittelbar auf die Nieren aus. Nicht nur gefährdete Personen sollte täglich mindestens zwei bis drei Liter Wasser und Tee trinken. Flüssigkeit spült Gifte aus dem Körper und kräftigt den Blutkreislauf. Das wirkt sich auf die Funktionsfähigkeit aller Organe aus. Auch wenn Stress nicht unmittelbar mit Nierensteinen in Zusammenhang gebracht werden kann, gibt es doch klare Wechselwirkungen.

So können Sie Stress abbauen

Menschen unter Stress achten in der Regel wenig auf ihre Ernährung. In dieser Hinsicht hat Stress eindeutig Einfluss auf Nierensteine und ihre mögliche Entstehung. Hastiges Essen, unregelmäßige Mahlzeiten, der Verzehr von Fast Food, zuckerhaltige Getränke und fett- sowie salzreiche Lebensmittel können Nierensteine begünstigen. Diesem Personenkreis ist dringend anzuraten, Stress aus dem Leben zu verbannen und ihm künftig vorzubeugen. Menschen, die unter Stress leiden, trinken meist zu wenig oder das Falsche. So können sich leichter Nierensteine bilden. Der Speiseplan sollte viel Obst und Gemüse, keine süßen Getränke und nur fettarme Milch und Milchprodukte enthalten. Statt Salz sollten Kräuter und Gewürze verwendet werden. Ausreichend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft und Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen und Walking können Stress reduzieren und Nierensteine möglicherweise verhindern.

Nierensteine loswerden

Risikofaktoren für Nierensteine

Die Zusammensetzung des Harns kann Nierensteine begünstigen. Bei stark saurem, aber auch bei sehr alkalischem Urin besteht erwiesenermaßen ein höheres Risiko für Nierensteine. Ein ebenfalls stark verbreiteter Nierensteintyp besteht aus Harnsäure. Die ist ein Abfallprodukt einer eiweißreichen Ernährung. Wer seinen Kochsalzverbrauch deutlich reduziert, lebt gesünder und baut sogar Stress ab. Zwar braucht der Mensch Salz, doch da die meisten verarbeiteten Lebensmittel bereits einen hohen Salzanteil haben, sind wir fast immer überversorgt. Kochsalz ist für zahlreiche Fehlfunktionen von Zellen verantwortlich. Menschen unter Stress haben auch in dieser Hinsicht Abweichungen. Mit genügend Schlaf, abwechslungsreicher, ausgewogener Kost, einem ausgleichenden Hobby und gegebenenfalls Entspannungsübungen durch Yoga und Autogenes Training helfen, Stress zu reduzieren und können langfristig gesund erhalten.

Wer einmal Nierensteine hatte, ist für eine Neuerkrankung gefährdeter

Normalerweise werden überschüssige Mineralien mit dem Harn problemlos ausgeschieden. Bei einigen Menschen können sie sich daraus jedoch Nierensteine bilden. Betroffene haben entweder eine genetische Veranlagung für Nierensteine, manchmal sind auch falsche Ernährung und Stress der Grund. Eine Übersäuerung des Körpers durch säurereiche Speisen hat in vielerlei Hinsicht negative Auswirkungen. Kochsalz und Eiweiß sind hohe Risikofaktoren für die Entstehung von Nierensteinen.

Achtsamkeit verringert Stress und andere Risikofaktoren

Bei einer Nierenkolik helfen vorbeugenden Maßnahmen nicht mehr, denn der Nierenstein hat bereits den Harnleiter verstopft und muss so schnell wie möglich zerkleinert werden. Das geschieht unter günstigen Bedingungen mit Ultraschall oder Medikamenten. Je nach Größe und Lage des Steins ist eine Operation notwendig.


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