Neurodermitis & Vitamin D Mangel

Neurodermitis und Vitamin D - gibt es Zusammenhänge zwischen einem Mangel und der Hautkrankheit? Es wurden zu diesem Thema zwar bisher noch keine genaueren Studien durchgeführt oder wissenschaftliche Untersuchungen diesbezüglich angestellt, trotzdem scheint es tatsächlich einige wesentliche Aspekte dazu zu geben. Immer wieder berichten Patienten von der überaus positiven Entwicklung ihrer Erkrankung nach der Einnahme von Präparaten, welche das Prohormon hochdosiert enthalten hatten. Diese Methode ist aber sehr Riskant, und kann der Gesundheit erheblich schaden.

Nahezu unumstritten ist aber die Tatsache, dass Vitamin D den Krankheitsverlauf von Neurodermitis beeinflussen kann. Es macht daher durchaus Sinn, bei einem etwaigen Mangel Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen oder die Ernährungsweise auf das Problem hin zu optimieren und anzupassen. Allerdings sollte hier keinesfalls übertreiben werden, und immer innerhalb eines gesunden Rahmens bleiben, da der Körper aufgrund der plötzlichen Umstellung sonst schnell überreagieren könnte.

Neurodermitis durch Vitamin D Mangel

Diskutiert wird außerdem, ob ein Vitamin D Mangel selbst ein möglicher Auslöser von Neurodermitis in Frage kommt. Dies ist aber eher unwahrscheinlich, da die Krankheit in vielen Fällen bereits von Geburt an besteht. Ein Defizit ist im Normalfall noch nicht von Geburt an vorhanden, sondern entwickelt sich erst mit zunehmendem Alter. Eine Ausnahme hier bilden Albinos, bei denen aufgrund eines genetischen Fehlers durch Mutationen das Pigment vollständig fehlt.

Mögliche Ursachen für Mangelerscheinungen

Die größte und häufigste Ursache für einen Vitamin D Mangel bei Neurodermitis ist zu wenig Sonnenlicht. In Deutschland sind davon fast 80 Prozent der Bevölkerung betroffen. Hier hilft es oft schon, die Haut täglich für etwa 10 bis 15 Minuten direkt der Sonne auszusetzen. Je dunkler der Hauttyp, desto länger sollte diese Zeitspanne sein, da das Melanin einen Teil der Strahlung wieder herausfiltert.

Neurodermitis & Vitamin D Mangel: Folgen

Ein Vitamin D Mangel hat neben den negativen Auswirkungen auf Neurodermitis noch weitere erhebliche Folgen auf den gesamten Organismus. Diese sehen nicht immer gleich aus: In vielen Fällen kommt es zu Beschwerden wie zum Beispiel Bluthochdruck. Aber auch psychische Veränderungen, unter anderem Depressionen sind keine Seltenheit. Negative Auswirkungen gibt es auch auf die Knochen und das Wachstum. In extremen Fällen kommt es dadurch sogar zu unförmigen Verwachsungen des Skeletts, besonders bei nicht ausgewachsenen Kindern und Kleinkindern.

Neurodermitis & Vitamin D Mangel: Therapie

Eine Therapie in diesem Sinne ist bei einem Vitamin D Mangel nicht notwendig. Die Neurodermitis Behandlung kann aber ergänzt und unterstützt werden durch

  • Anpassen der Ernährung
  • Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln
  • Bestrahlung durch Sonnenlicht

In seltenen und schweren Fällen können durch den Arzt Injektionen oder anderweitige medizinische Präparate verordnet werden. Es wird dringend davon abgeraten, diese selbstständig und ohne Absprache mit dem zuständigen Arzt durchzuführen.


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