Neurodermitis im Alter

Immer häufiger tritt Neurodermitis auch im späteren Alter auf. Zwar sind weit häufiger Kleinkinder und Kinder von den lästigen und schmerzhaften Symptomen der Krankheit betroffen, wie auch so oft bestätigen jedoch auch hier Ausnahmen die Regel. So kann Neurodermitis mit gleicher und sogar mit verstärkter Wirkung auch noch im fortgeschrittenem oder im hohen Alter erscheinen. Bei etwa der Hälfte aller erkrankten Senioren traten die Beschwerden übrigens bereits in der frühen Kindheit auf.

Die genauen Ursachen für den erneuten Ausbruch von Neurodermitis im Alter sind bislang noch weitläufig unbekannt. Die Auslöser, nämlich der autoimmune Prozess im Immunsystem setzen zwischenzeitlich aus, was ebenfalls ein ungeklärtes Ereignis ist. Hier gibt es beispielsweise die Theorie, dass das Immunsystem gerade während den Lebensabschnitten in der Pubertät und den Wechseljahren (Frauen sind häufiger betroffen) kurzzeitig anfälliger wird, und damit Defekte entstehen oder sich korrigieren können.

Neurodermitis: Größere Anfälligkeit im Alter

Ob Hitze oder Kälte, je älter der menschliche Körper wird, desto zerbrechlicher und anfälliger wird er für die unterschiedlichsten Beschwerden. Schon ab dem 40. Lebensjahr übernehmen Bluthochdruck und Rückenschmerzen einen immer größer werdenden Teil des Alltags. Auch Stress und Druck von außen sind ernstzunehmende Belastungen. Allergien und Neurodermitis gehen also auch im hohen Alter nicht zurück, sondern nehmen eher zu und verfestigen sich.

Neurodermitis im Alter: Industrialisierung

Durch die zunehmende Industrialisierung der westlichen Welt erkranken immer mehr Menschen an Autoimmunstörungen. Auch bei Neurodermitis ist die Tendenz diversen Studien zufolge stark steigend - und das nicht nur im fortgeschrittenem Alter. Auch Kinder und Jugendliche suchen aufgrund von Heuschnupfen, Vitiligo, Psoriasis und vielen anderen Allergien, die ebenfalls auf Defekte in der Funktion des Immunsystems beruhen, vermehrt Hausärzte auf. Der Grund dafür ist scheinbar die durch Abgase und Fabriken verschmutzte sowie vom Menschen beeinflusste Natur. Noch wichtiger scheint allerdings die Ernährungsweise zu sein, zu viele ungesunde Fette und Saure oder minderwertige Nahrungsmittel aus Fertiggerichten sind Meinungen von Experten zufolge einer der Hauptgründe.

Neurodermitis im Alter aufgrund falscher Ernährung

Wie bereits im obigen Textabschnitt angedeutet trägt die Ernährungsweise einen wesentlichen und nicht geringen Teil zur Erkrankung an Neurodermitis bei. Säuren sind hier leider ein Thema, welches sich für eine Besserung des Zustandes nicht umgehen lässt. Dabei kommt es vor allem auf das Verhältnis von Säuren zu Basen im Organismus an, welches gerade im hohen Alter nicht selten gestört ist. Um diesem wirksam ein Ende zu setzen, empfiehlt sich das Einnehmen von antioxidativen und basischen Nahrungsmitteln in ausreichenden Mengen. Auch die Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit, vorzugsweise reines, lauwarmes Wasser sollte nicht unterschätzt werden. Alkohol und Zigaretten dagegen sind nach Möglichkeit zu reduzieren und bestenfalls ganz aufzugeben, da sie die Symptome und das Erscheinungsbild verschlimmern könnten.


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