Neurodermitis Ernährung

Neurodermitis Ernährung - dieses Thema wird leider bei vielen Therapien und Behandlungen gänzlich außer Acht gelassen, oder aber kommt nur sehr geringfügig zur Geltung. In naturheilkundlichen Heilverfahren dagegen hat es oberste Priorität, und steht neben einigen wenigen anderen Punkten sehr stark im Vordergrund. Dies ist verständlich, denn bereits alleine durch eine optimierte und individuell angepasste und auf die Krankheit abgestimmte Ernährung können bei Neurodermitis drastische positive Veränderungen den Zustand des betroffenen aufbessern und ihm damit Erleichterung verschaffen. Demnach sollte dies nicht nur als Ergänzung angesehen werden, sondern vielmehr als Grundlage und Basis.

Doch was ist hier eigentlich zu beachten, und wie soll die Ernährung bei Neurodermitis überhaupt aussehen? Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Sie sollten möglichst aufeinander abgestimmt sein, um das Potenzial voll und ganz nutzen und ausschöpfen zu können. Das gesamte Thema Ernährung bei Neurodermitis muss daher holistisch, also umfassend und ganzheitlich betrachtet werden. Welche Faktoren dies genau sind, möchten wir Ihnen in diesem Beitrag vorstellen.

Wann sollte ich die Ernährung umstellen?

Im besten Fall sollte man die Ernährung sofort nach dem erstmaligem Auftreten von Neurodermitis umstellen. Je früher damit begonnen wird, dem Körper mit den notwendigen Mirkonährstoffen zu versorgen, und die negativ wirkenden Lebensmittel streicht, desto eher wird man hier in der Regel auch Erfolge verzeichnen können. Wichtig ist, konsequent zu bleiben, und die richtigen Vorgaben ständig einzuhalten. Denn bereits kleinere Abweichungen können den Erfolg von mehreren Wochen zunichte machen.

Kleinkinder und Heranwachsende

Kleinkinder sollten auf folgende Lebensmittel dieser Liste weitgehend verzichten, da Sie potenzielle Triggerfaktoren sind:

  • Weizenmehl
  • Fisch
  • Schweinefleisch
  • Käse
  • Erdbeeren
  • Schokolade
  • Zitrusfrüchte
  • Äpfel
  • Milch
  • Tomaten
  • Soja
  • Sellerie
  • Kartoffeln
  • Wein
  • Bananen
  • Birnen

Der Konsum von Zucker sollte ebenso stark in der Ernährung reduziert werden, um frische Neurodermitis Schübe zu unterbinden. Außerdem sollten Fertigprodukte nicht mehr als einmal pro Woche auf dem Speiseplan stehen.

Ernährung für erkrankte Erwachsene

Auch Erwachsene mit Neurodermitis sollten sehr auf ihre Ernährung achten, auch wenn diese bereits abgeklungen oder gar verschwunden ist. Die in der obigen Liste aufgeführten Lebensmittel sollten auch im Erwachsenenalter gemieden werden, jedoch können einzelne Lebensmittel nach ausgiebigem Testen wieder vorsichtig in den Speiseplan aufgenommen werden. Für einen Test sollten alle Beschwerden oder Anzeichen dokumentiert werden, die nach dem Einnehmen des jeweiligen Nahrungsmittels erscheinen. Von Geschmacksverstärkern ist hier immer abzusehen.

Neurodermitis: Vegan oder nicht vegan?

Hier gibt es keine feste Vorgabe. Die Entscheidung sollte jeder betroffene selbst fällen. Es gibt sowohl bei einer rein veganen als auch bei einer nicht veganen Ernährung einige Nachteile bezüglich Neurodermitis. So können bei Veganern beispielsweise sehr schnell Defizite und Mängel in der Versorgung mit bestimmten Bausteinen und Vitaminen wie auch das Vitamin B12 entstehen. Zu viele tierische Produkte dagegen übersäuern nicht selten den Körper, was ebenso nachteilig ist.


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