Kräuter gegen Nierensteine

Sie werden über Wochen, Monate und Jahre gebildet und vergrößert, bevor sie sich dann plötzlich unter starken Beschwerden und Koliken bemerkbar machen. Der Abgang kann lange andauern - von einigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen ist leider alles Möglich. Die Rede ist natürlich von Nierensteinen. Wer sie einmal hatte, kann mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 50 Prozent im Laufe seines Lebens immer wieder betroffen werden. Operationen können helfen, sind aber gefährlich und haben Nachwirkungen. Dabei sind sie in vielen Fällen gar nicht von Nöten, denn meist geht es auch ganz ohne. Wir zeigen, wie mit Hilfe verschiedener Kräuter bei akuten Fällen Linderung verschafft werden kann.

Welche Kräuter gegen Nierensteine gibt es?

Tatsächlich existieren unzählige Kräuter und Kombinationen, die bei Nierensteinen wirkungsvoll eingesetzt werden können. Dabei gibt es regionale und kulturelle Unterschiede. In China beispielsweise werden andere Pflanzen bevorzugt genutzt als in unseren Breitengraden. Der Import würde lange dauern, aber auch exotische Gräser können hier gezüchtet werden. In Deutschland sind es vor allem wild wachsende Pflanzen wie Löwenzahn, Brennnesseln oder Petersilie. Der Vorteil: Jeder kann einfach rausgehen und sich die nötigen Gewächse auf der nächsten Wiese besorgen. Außerdem kostet es nichts, ist schnell zubereitet und nicht selten effektiver als Tabletten aus der Apotheke.

Nierensteine loswerden

Löwenzahnblätter und Wurzeln als Kräuter gegen Nierensteine

Löwenzahn kann vollständig verwertet werden. Unter den Kräutern ist er wohl die bekannteste Sorte. Sowohl Blätter als auch Wurzeln entfachen eine reinigende Wirkung auf die Niere, was dabei hilft, Nierensteine restlos zu entfernen. Außerdem wird ihm eine Harntreibende Wirkung zugesprochen, was den Abgang von festsitzenden Ablagerungen durchaus schneller von Statten gehen lassen kann. Ein weiterer wohltuender Aspekt: Löwenzahn kann, sofern er regelmäßig konsumiert wird, nephrotische Schmerzen verhindern. Zubereitet werden kann er als Salat mit frischen Blättern oder Tee. Für den Tee einfach einige junge Blätter in Wasser abkochen, fertig.

Petersilie als Harntreiber

Die Petersilie hat eine besonders starke Wirkung auf den Harn. Dank spezieller biologischer Verbindungen wird die Produktion von Urin gefördert. Sie reinigt die Organe von Keimen, Bakterien und Schadstoffen. Aber nicht nur Toxine werden abgebaut, sondern auch Salze und Kristalle. So können Nierensteine bereits verkleinert werden, bevor sie sich in einem Gang verfangen haben und Schmerzen verursachen. Petersilie sind als Kräuter gegen Ablagerungen unbedingt empfehlenswert. Sie können einfach roh verzehrt werden, da sie, anders als Löwenzahn oder Brennnesseln recht schmackhaft sind.

Kräuter: Brennnesseln gegen Nierensteine

Ebenso wie seine Vorgänger in diesem Artikel sind auch Brennnesseln Reiniger des Körpers. Sie entfernen Schlacken und toxische Verbindungen und reduzieren damit das Risiko für die Bildung von Nierensteinen. Bei akuten Problemen helfen die Kräuter, durch einen verstärkten Harndrang diese nach außen zu befördern. Achtung: Diabetiker oder Personen, die an Bluthochdruck leiden sollten vorsichtig sein, da Brennnesseln das Blut verdünnen können. In der Regel sind 2 bis 4 Tassen täglich unbedenklich und sogar gesund, im Zweifel sollten sie jedoch einen Arzt befragen.

Nierensteine mit Kräutern behandeln: Ingwer

Der leicht scharfe Geschmack von Ingwer schreckt viele Menschen ab, ihn regelmäßig zu konsumieren. Als Tee oder Beilage von Gerichten ist er aber eine wertvolle Unterstützung im Kampf gegen Nierensteine. Kräuter wie Ingwer entgiften den Körper von Grund auf, und fördern sowohl die Produktion von Schweiß als auch von Urin, sodass Giftstoffe bereits nach wenigen Tagen der Anwendung fast vollständig aufgeschwemmt sind.


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