Hirse gegen Nierensteine

Potenziell können sich bei jeder Person ab einem gewissen Lebensalter körnige Ablagerungen in der Niere bilden. Aber selbst junge Menschen sind immer wieder betroffen. Die ursächlichen Umstände, welche dafür verantwortlich sein könnten, sind sehr vielfältig. Sobald sie eine bestimmte Größe erreichen, und sich innerhalb des Körpers in Richtung Ausgang bewegen, verursachen sie starke Beschwerden im Unterleib. Selbst lebensbedrohliche Auswirkungen sind nicht auszuschließen, wenn auch eher selten. In diesem Artikel geht es darum, ob Hirse gegen Nierensteine wirken kann, und wenn ja, wie sie am besten genutzt und angewendet wird.

Kann Hirse gegen Nierensteine helfen?

Die Meinungen gehen an dieser Stelle meist weit auseinander. Während Fachleute und Ärzte lieber andere Mittel empfehlen, schwören einige Menschen dagegen auf alte Anwendungen, die bereits im Mittelalter eingesetzt wurden. Bei vielen gibt es keine wissenschaftlichen Beweise, dass sie überhaupt wirken. Hirse gegen Nierensteine zählt ebenfalls dazu. Niemand kann mit Sicherheit sagen, ob das Nahrungsmittel Heilung oder eine Verbesserung des Zustands mit sich bringen kann. Unbestritten dagegen sind die allgemein gesundheitsfördernden Eigenschaften. Unter anderem enthält es zahlreiche Mineralien und Vitamine.

Nierensteine loswerden

Wie nutzt man Hirse bei Nierensteinen?

Hirse sollte niemals im rohem Zustand verzehrt werden. Der Grund ist, dass hier viele Enzyme enthalten sind, die bestimmte Verbindungen und Eiweiße im Körper schädigen könnten. Ein spezielles Rezept gegen Nierensteine ist bislang unbekannt. Früher wurde sie meistens als Grütze eingenommen. Dazu kannst du einige Spritzer Zitrone geben, um den positiven Effekt zu verstärken. Der Geschmack verändert sich dadurch ebenfalls ein wenig. Für die Zubereitung wird das entsprechende Mehl zusammen in Milch oder Wasser aufgekocht, bis ein Brei entstanden ist.

Viel Eiweiß - ein Risikofaktor?

Hirse hat unzählige Auswirkungen auf den Körper, die gut für die Gesundheit und durchaus nützlich sind. Es enthält aber auch jede Menge Eiweiß. Bei Nierensteinen kann ein zu hohes Maß an konsumiertem Eiweiß zu weiteren Problemen führen. Einige betroffene stellen sich daher zurecht die Frage, ob der Konsum an dieser Stelle nicht kontraproduktiv wäre. Dem ist tatsächlich jedoch nicht so. Denn um auf eine kritische Menge an Proteinen zu kommen, müsste man schon sehr viel von diesem Nahrungsmittel einnehmen. Dies ist nur schwer möglich, weil Hirse sehr schnell satt macht.

Bislang keine Studien über Hirse gegen Nierensteine

Es ist nicht empfehlenswert, durch den Konsum von Hirse große Verbesserungen im Hinblick auf akute Nierensteine zu erwarten. Wissenschaftliche Studien gibt es dazu bislang noch keine. Im Großen und Ganzen ist der Verzehr aber unproblematisch und kann nicht schaden, sofern man nicht an einer Allergie oder an Intoleranz gegenüber bestimmten Stoffen leidet. Am ehesten geeignet ist an dieser Stelle ein Brei, zu welchem Zitronensaft hinzu gegeben wird. Zitronen sind in der Tat wirksame Früchte gegen Ablagerungen in der Niere und können diese auflösen oder verkleinern. So gelangen sie schneller nach außen.

Nierensteine mit Hirse behandeln - Fazit

Hirse stellt kein zuverlässiges Hausmittel gegen Nierensteine dar. Es ist aber trotzdem ein sehr gesundes Nahrungsmittel, welches durchaus vorbeugend wirken kann. Besonders als Brei zum Frühstück schmeckt es hervorragend und hilft dabei, den Stoffwechsel auf Trab zu halten.


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